Mal- und Zeichenmaterialien

Zeichenfedern

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Federn, Federhalter, Schabemesser, Bambusfedern

Vom alten Rom bis in die Neuzeit war der Federkiel das wichtigste Instrument zum Schreiben und Zeichnen auf Pergament und – später auf Papier.
Federn vom Raben, Pfau, Schwan oder Gans erwiesen sich damals für die empfindliche Pergamentoberfläche als am besten geeignet. Die natürliche Krümmung des Horns kam der menschlichen Hand entgegen. Die Feder war allerdings kein besonders haltbares Schreib- und Zeichenwerkzeug. Schnell nutzte sich das relativ weiche Horn ab, zu starker Druck lässt die Federschenkel auseinanderbrechen.
Heute verwendet man zum Zeichnen hauptsächlich Federn aus Stahl. Für Anfänger ist die Pfannenfeder aufgrund ihrer Robustheit ausgezeichnet. Röhrenfedern mit Stiel sind meist von mittelmäßiger Qualität und sollten nicht verwendet werden.
Sog. Zeichenfedern geben einen sehr feinen Strich. Wenn sie ganz neu sind, kratzen sie allerdings leicht auf dem Papier. Für sehr sorgfältige und feine Arbeiten verwendet man am besten eine sog. Bandzugfeder.

 

Im allgemeinen wird für die Federzeichnung als Malmittel Tusche, mit Wasser verdünnt oder unverdünnt, verwendet. Für die Federzeichnung eignen sich ausschließlich geleimte Papiere. Bei ungeleimten Papieren fließen die Striche wie auf einem Löschblatt auseinander. Aquarellpapier, Zeichenpapier, Transparentpapier oder auch Pergament sind gut geeignet.

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Federzeichnung Stühle

 

In der ABC Kunstschule Paris können Sie die Arbeit mit der Zeichenfeder kennenlernen. Viele praktische Tipps und genaue Anleitungen erwarten Sie. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Fernkurs-Studienmaterial zum Thema „Zeichenfeder“:



„Die Federzeichnung kann mit dem Pinsel, schwarz oder lavieren oder sogar mit Aquarellfarben kombiniert werden. Manche Künstler zeichnen mit der Feder auf feuchtem Papier und erreichen damit interessante Effekte: die Tusche fließt im Wasser aus und die Striche werden breiter. (...)
Man sollte nicht irgendeine Tinte verwenden. Empfehlenswert ist Rapidographentusche. Sie ist tiefschwarz, wischfest und flüssiger und fließt deshalb besser als die gewöhnliche Tusche.“

 

 

 

 

 

 

 

 

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