Mal- und Zeichenmaterialien

Ölfarbe

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Die verschiedenen Farbtöne in der Ölmalerei haben einen unterschiedlichen Ursprung: Früher kamen sie aus dem Tierreich, der Pflanzenwelt oder von Mineralien. Heute werden viele Farben auch chemisch hergestellt. Nur wenige Künstler mischen ihre Ölfarben heute noch selber an, indem sie Farbpigmente mit langsam trocknenden Ölen wie Leinöl oder Walnussöl vermischen. Zu gut ist heute die Auswahl sehr guter fertiger Ölfarben. Sie werden heute in vielen Qualitäten und einer reichen Palette an Farben — meist in Tuben — angeboten. Dabei steht das Prädikat „extrafein“ für Pigmente reinen Ursprungs, während die Bezeichnung „fein“ Farben kennzeichnet, die mit einem günstigeren Ersatzfarbstoff hergestellt wurden. Zu Übungszwecken reichen die „feinen“ Farben vollkommen aus.

Ölfarben lassen sich in dünnen Schichten auch übereinander vermalen und trocknen. Richtig aufgetragen entstehen keine Risse. Durch die Mehrschichtigkeit entwickeln diese Farben eine in der Malerei einzigartige Leuchtkraft.


Ölmalfarben eignen sich sehr gut zur Darstellung von Licht und Schatten (vgl. die Gemälde Caravaggios und Rembrandts). Sie trocknen langsam, deshalb können die Farben auch noch auf dem Bildgrund fein abgestimmt werden. Ölfarben werden mit Terpentin verdünnt. Zur Beschleunigung der Trocknung fügt man sogenannte "Sikkative" (=Trocknungsbeschleuniger) wie Kopal- oder Dammarharz hinzu.
Mehr Informationen zur Ölmalerei finden Sie hier.

In der ABC Kunstschule Paris lernen Sie die Ölmalerei und auch die dazu benötigten Materialien ausführlich kennen und anzuwenden. Viele praktische konkrete Tipps und genaue Anleitungen erwarten Sie. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Fernkurs-Studienmaterial zum Thema „Ölfarbe und Mischungsverhalten“:

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Ölgemälde: Stillleben

„Die Mischung von Farben kann zu unerwünschten chemischen Reaktionen führen, was man vermeiden kann, wenn man sich einige grundsätzliche Regeln merkt.
Silberweiß dunkelt in Verbindung mit schwefelhaltigen wie Zinnober, Ultramarinblau und Kadmiumgelb Farben nach. (...)

Dunkler Krapplack ist ein unbeständiger Ton, der nur in kleinen Mengen beim Mischen verwendet wird. Dagegen bieten Ocker, Sienna, Umbra, Kobalt- Ultramarin- und Coelinblau beim Mischen keinerlei Probleme, da die Farben sehr beständig sind. Vermeiden Sie es aber, Schwarz, Ultramarinblau und gebrannte Sienna zu dick aufzutragen, ebenso die Mischungen dieser Farben untereinander. Sie verhalten sich wie Lacke und werden leicht rissig.“

 

 

 

 

 

 

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