Motive: von Aktmalerei bis Stillleben

Illustration

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Illustration zu einer Fabel von La Fontaine: Der Fuchs und der Rabe

Illustrationen sind aus unserem täglichen Leben nicht herauszudenken: in Zeitungen, Zeitschriften, in der Webung, in Büchern, auf Plakaten, Gebrauchsanweisungen oder Grußkarten: überall begegnen wir Bildern, die uns etwas veranschaulichen sollen, die Fotos und oft auch Texte ersetzen. Die Illustration hat eine lange Tradition. Sie ist älter als der Buchdruck. Die Vorläufer der Illustration wurden bereits im 15. Jahrhundert gezeichnet und gemalt – meist von Mönchen im Kloster, deren Aufgabe es war, biblische Szenen bildlich zu machen.

Illustrationsmotive und -stile haben sich seither ständig verändert. Heute, im Computerzeitalter, wird die endgültige Illustration nahezu immer am Bildschirm vollendet. Skizzen und Vorstadien werden aber oft immer noch mit dem Stift auf einem Blatt Papier entworfen. Und an den wesentlichen Regeln für die Illustration, die heute eine ernstzunehmende Kunstrichtung ist, hat sich seit dem 15. Jahrhundert gar nicht so viel geändert...

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Sportskizze

 

 

In der ABC Kunstschule Paris ist eine Lernstufe dem Thema Illustration und Karikatur gewidmet. Viele praktische und ganz konkrete Tipps und genaue Anleitungen erwarten Sie. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Fernkurs-Studienmaterial zum Thema „Buchillustration“:



„Wenn die Illustration einen Buchinhalt verdeutlichen soll, ohne an einer Einzelheit zu hängen, so ist sie für das Buch zugleich ergänzende Ausschmückung. Nehmen Sie als Vergleich eine mit der Maschine beschriebene Seite , an der nur der linke Rand exakt, der rechte aber unregelmäßig ist. Beachten Sie dagegen den sorgfältigen Rand eines gedruckten Textes mit den genau berechneten Abständen zwischen den einzelnen Wörtern, so dass alle Zeilen am Rand gleichmäßig abschließen. Die Illustration muss die Ordnung einer solchen Seite vervollständigen, so wie Gemälde, Reliefs und Skulpturen zu einem schönen Gebäude gehören. (...)
Die Randabstände müssen genau abgewogen sein, aber es gibt hier keine absoluten Werte. Es ist hier wie überall eine Frage des Augenmaßes. Das klassische Maß: zwei Teile für den inneren und drei Teile für den äußeren Rand. (...)“

 

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